Manchmal nehmen Ideen auf recht einfache Weise ihren Anfang.
Die Pære-Serie entstand eigentlich, als meine älteste Tochter in eine neue Wohnung zog und eine eigene Lampe für ihr Wohnzimmer haben wollte – etwas Persönliches, ein wenig Andersartiges, das besser zu ihrem Stil passte, als das, was man in Geschäften finden konnte.
Das war der Beginn eines Projekts, bei dem es nicht nur darum ging, eine Lichtquelle zu schaffen, sondern ein Detail mit eigenem Charakter.
Ich begann, Formen zu skizzieren, bei denen skandinavische Einfachheit auf einen etwas weicheren und organischeren Ausdruck traf. Ziel war es, dass die Lampe modern, aber gleichzeitig warm und lebendig wirken sollte – etwas, das sowohl als Stimmungserzeuger als auch als Designobjekt funktioniert.
Während des Prozesses wurden verschiedene Formen, Proportionen und Materialien getestet, bevor der Ausdruck sich richtig anfühlte. So entstehen oft die besten Ideen – nicht indem man ein fertiges Produkt erzwingt, sondern indem man den Details Zeit lässt.
Ziemlich früh kam mir der Gedanke, dass die natürliche Form einer Lampe genau die klassische Glühbirne war. Der Name kommt daher, dass Glühbirnen seit langem eine natürliche Birnenform haben, und Pære stammt vom dänischen Wort für Birne, was meiner Meinung nach die weiche Form widerspiegelt, die zur Signatur der Serie wurde.
Was ich heute an den Lampen am meisten mag, ist vielleicht, dass sie immer noch den Ursprung dessen in sich tragen, warum sie überhaupt geschaffen wurden:
etwas Persönliches für jemanden zu schaffen, den man mag.
Und vielleicht fühlen sie sich genau deshalb so natürlich in Holtbo an – wo viele Produkte eher aus einer Idee, einem Gefühl oder einer Geschichte entstehen als aus einem Trend.